Manastir Rmanj
tourist attraction in Bosnien und Herzegowina.
Region: Nordwestbosnien — Una-Tal
Das Kloster Rmanj liegt in Martin Brod, im äußersten Nordwesten von Bosnien und Herzegowina, an der Stelle, wo der Fluss Unac in die Una mündet, im Herzen des Nationalparks Una. Dieses serbisch-orthodoxe Kloster, dem heiligen Nikolaus geweiht, ist eines der bedeutendsten spirituellen Zentren dieser Gegend und ein wertvolles Denkmal der reichen Vergangenheit des Dreiländerecks von Bosnien, Lika und Dalmatien. Das Kloster stammt aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert und wurde im Laufe einer bewegten Geschichte mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Der Überlieferung nach wurde es von Katarina Branković zum Andenken an ihren Sohn Herman errichtet, nach dem es, so erzählt die Legende, auch seinen Namen erhielt – im Laufe der Zeit wurde aus "Herman" im Volksmund der Name "Rmanj". Heute restauriert und erneut von Mönchen bewohnt, zeugt das Kloster von der vielschichtigen Geschichte dieser Region. Direkt am Eingang von Martin Brod gelegen, umgeben von Wasserfällen, Kaskaden und Grün, ist es leicht zu erkennen und für Besucher gut zugänglich. In seiner Nähe befindet sich der berühmte Wasserfall Milančev Buk, der größte im Nationalpark Una, sodass sich ein Besuch des Klosters mühelos mit dem Genuss eines der schönsten Anblicke des Flusses Una verbinden lässt. Ein unverzichtbarer Halt für alle, die die Schönheit und das Erbe des Oberlaufs der Una erkunden.